Kryptowährung Bitcoin: Was steckt hinter dem Trend?

Am 25.01.2021 veröffentlicht von der Blog-Redaktion der OLB

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Bitcoin

Was sind eigentlich Bitcoins?

Die Kryptowährung Bitcoin (BTC) zählt neben Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) zu den digitalen Währungen. Lange Zeit galt sie als digitales Zahlungsmittel von Computernerds – das hat sich inzwischen jedoch geändert. Der Gegenwert der digitalen Währung in Euro hat sich im letzten Jahr mehr als verdreifacht. Inzwischen interessieren sich mehr und mehr professionelle Investoren für die Kryptowährung. Larry Fink, Chef der US-amerikanischen Fondsgesellschaft Blackrock, sieht in Bitcoins immer noch großes Potential. Doch was steckt hinter dem neuen Zahlungsmittel? Die Digitalwährung soll ein sicheres und unabhängiges Zahlungsmittel als Alternative zu konventionellen Währungen der Nationalbanken darstellen. Die Transaktionen erfolgen mit verschlüsselten Werkzeugen, wie etwa einer Blockchain oder einer digitalen Signatur.

Wie entsteht ein Bitcoin:

Bitcoins haben User ursprünglich mit dem sogenannten „Mining” erworben. So konntest man in der Vergangenheit mit deinem Rechner vielschichtige Rechenaufgaben lösen, um das virtuelle Zahlungsmittel zu ergattern. Derjenige, der diese als Erster löste, erhielt einen Bitcoin. Doch mit der Zeit wurde immer mehr digitales Geld geschaffen. Die Folgen: Die Aufgaben wurden immer komplexer – einfache Rechner konnten diese nicht mehr lösen.

Mittlerweile können User nicht mehr so leicht eigenständig minen. Diese Aufgaben übernimmt ein dezentrales Netzwerk an Rechnern. Mit digitalen Verschlüsselungsverfahren erstellen Computer Blöcke mit Transaktionen – die sogenannten Blockchains. Diese sind mit einem gemeinsamen Kontobuch vergleichbar und alle Nutzer des Netzwerks können diese einsehen. Die Echtheit der einzelnen Blockchains garantieren komplexe Verschlüsselungssysteme. Der Streuwert eines Blocks ist auch als Hash oder Fingerprint bekannt. Gespeichert in einem Netzwerk bauen diese aufeinander auf. User können Transaktionen jedoch nicht mehr nachträglich ändern oder löschen. Denn dies hat einen Schaden im gesamten System zur Folge. Doch der komplexe Vorgang birgt auch Vorteile: Das Netzwerk ist sicher – Externe können die Transaktionen nicht beeinflussen. Ein weiteres Plus: Keine staatliche Institution oder Bank muss die Währung sichern.

Worauf sollte man bei einer Bitcoin-Wallet achten?

Für Bitcoins erhältst man Passwörter. Diese sollten an einem sicheren Ort verwahrt werden. Denn diesen stellen sicher, dass man nur selbst Zugriff auf eigene Bitcoins hast. Zudem solltest man auch bei der Wallet auf Nummer sicher gehen, denn mit Trojanern oder anderer schädlicher Software kann diese Kapitalanlage schnell in die falschen Hände geraten. Ein weiterer Tipp: Bitcoins sollten zur Sicherheit grundsätzlich auf mehrere Wallets verteilt werden.

 

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